Julia Sladek

Eine wertschätzende und akzeptierende Haltung ist die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. Ich gestalte den Therapieprozess möglichst individuell, queer- und neurodiversfreundlich- immer mit dem Ziel Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten und zu stärken. Ich bilde mich stetig weiter um neue und psychotherapieschulenübergreifende Interventionen und Methoden in meinen ganzheitlichen Ansatz einfließen zu lassen. Systemische Methoden begeistern mich ebenso wie der gezielte Einsatz von Musik und Bewegung in der Therapie. Besonders bereichernd ist dabei die Zusammenarbeit mit meinem Therapiefrettchen Merlin. Mit seiner ruhigen, neugierigen Art trägt er spürbar zu einer vertrauensvollen, sicheren Atmosphäre bei und erleichtert es in Beziehung zu kommen.

Ein paar Zahlen und Fakten zu meinem Werdegang

  • 2004 Audio-Psycho- Phonologietherapeutin (Belgien St. Truiden)
  • 2008 Diplom als Psychologin (WWU Münster)
  • 2008-2012 Stationspsychologin in Neuropsychologischen Kliniken (ZAR Münster, FRR Essen)
  • 2009-2012 Weiterbildung in systemischer Beratung (WIST Münster, Systemische Gesellschaft)
  • 2013-2016 Approbationsausbildung als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin VT (RHAP, Krefeld)
  • 2017-2022 Mitarbeiter in der Ambulanz- und Ausbildungsleitung (RHAP, Krefeld)
  • seit 2022 Niederlassung in eigenen Praxen

Einzel- und Gruppenpsychotherapie

Gruppentherapien für Jugendliche sind mir eine Herzensangelegenheit. Hier ist das Erscheinen zum ersten Termin eine Hürde, die sich zu nehmen lohnt. In einem geschützten Rahmen werden Identitätsthemen bearbeitet, der Einfluss diskriminierender und empowernder Erfahrungen reflektiert und Selbstwirksamkeit und Selbstbewusstsein gestärkt. Es geht auch darum, Unterschiede zu feiern, Selbstfürsorge zu betreiben und eigene Themen einzubringen.

Diagnostik und Behandlungsspektrum

  • Belastungszustände und Anpassungsstörungen, (z.B. nach elterlicher Trennung, Tod eines geliebten Menschens, Mobbing,…)
  • ADHS (s. Gruppenangebote)
  • Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen u.a. mit der ADOS-II (Keine Autismustherapie)
  • Depressionen und depressive Versimmung
  • Ängste, Phobien (B. Angst vor Tieren, soziale Ängste, Leistungsängste, Trennungsangst etc)
  • Hochbegabung (und Hochsensibilität)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Transidentität (und Transitionsbegleitung)
  • Schlafstörungen
  • Somatoforme Störungen (z.B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und andere körperliche Beschwerden ohne medizinische Ursache)
  • Einnässen/ Einkoten
  • Entwicklungsstörungen
  • Zwänge
  • Essstörungen (bspw. Bulimie, Anorexie, Adipositas)
  • Mutismus
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